Der Supervisionsdienst wird regelmässig von Pflegenden und Stationsteams in Anspruch genommen. Darüber hinaus nutzen inzwischen auch verschiedene andere am Klinikum tätige Berufsgruppen das Angebot.
Der Supervisionsdienst ist wissenschaftlich evaluiert worden. Er wird im Universitätsklinikum Freiburg seit 1991 angewendet und wurde aufgrund der guten Beurteilungen von Beschäftigten und Vorstand im Jahre 2001 als dauerhafte Institution am Klinikum installiert.
Projektziel ist die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Call- und Service Centern. Dazu wurde ein Instrument entwickelt, das in Anlehnung an das klassische Benchmarking zur Initiierung kontinuierlicher Verbesserungsprozesse führen soll. Leitgedanke dabei ist, dass motivierte und engagierte Beschäftigte entscheidend zur Sicherung und Steigerung des Geschäftserfolgs beitragen. Das im Projektverlauf definierte soziale Benchmarking übernimmt gegenüber dem klassischen Benchmarking die allgemeine Methodik, wechselt aber den Gegenstandsbereich, modifiziert die Umsetzung des Verfahrens und erweitert den Umgang mit den Ergebnissen.
An die Stelle betriebswirtschaftlicher Kennzahlen treten im Dialog von Unternehmen und Wissenschaft erarbeitete Leitsätze zur Gestaltung der Arbeit in Call- oder Service Centern. Das Wissen der Beschäftigten und ihre Wahrnehmung der Arbeitsgestaltung im Betrieb werden ins Zentrum der Beurteilung gerückt. Die gewonnenen Ergebnisse werden zum Ausgangspunkt eines gezielten betrieblichen Kommunikations- und Verbesserungsprozesses.
Der Einsatz des Instruments wurde bereits in sechs Call Centern erfolgreich erprobt. Die Erhebungen verliefen reibungslos, die Problemfelder der Arbeitsgestaltung wurden offensichtlich, die Ergebnisse im Rahmen der Feedback-Gespräche im Unternehmen führten in allen Fällen direkt in die Diskussion über mögliche Problemlösungen.
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